Uffizien mal anders

Viele von uns fühlen sich vielleicht ein bisschen eingeschüchtert auf die Idee das weltberühmte Museum Uffizien allein zu besichtigen. Viele haben vor den Augen die stundenlange Schlangen, dann unzählige Säle, die mit den Gemälden erfüllt sind, deren Bedeutung uns fremd bleibt und die immer wieder dasselbe Motiv in verschiedenen Varianten darstellen: “warum diese melancholischen Madonnen, heilige drei Könige, Verkündigungen?” fragen oft Kinder aber auch Erwachsene.
Seit ihrer Öffnung fürs Publikum waren die Uffizien immer schon eine Herausforderung für die Besucher.

Daher mein Vorschlag: besuchen Sie die Uffizien mit einer lizenzierten Stadtführerin während einer privaten deutschen Führung.

In der Tat, die Uffizien sind ein besonderes Museum, sie sind noch einmal “ein Florenz innerhalb von Florenz; ein verlockendes, bestürzendes, magisches Netz…”
Es ist eine tiefe Überlegung zum ewigen Thema: Mensch und sein Platz
im Laufe der Geschichte.
Versuchen Sie die Uffizien nochmals gemeinsam zu entdecken, mit einer autorisierten Stadtführerin, vielleicht wird es der erste und unvergessliche Besuch? Wer weiss, vielleicht werden Sie eine neue Passion entdecken, die Sie bis jetzt ignoriert haben?

Allein der Name: das Museum, dass “Büros” heisst.

Unsere Tour beginnt draussen, auf dem Hof der Uffizien, glauben Sie: nicht nur die Gemälde auch das Gebäude kann bewundert werden.
Entworfen von dem Manager des Herzogs Giorgio Vasari sollten die Uffizien tatsächlich die Büros der Angestellten des Herzogs beherbergen. Der Herzog wollte alles unter Kontrolle haben. Er tätigte im Palazzo della Signoria (der bald “alt” gennant wird) und seinen Beamten standen die Säle der Uffizien zur Verfügung.

Aber die Medici füllen die Räume der obersten Etage mit allem, dass sie bis jetzt gesammelt haben: mit Gemälden, Statuen, Gobelins. Es war eine fantastische private Sammlung!

Lassen Sie uns von vorne anfangen, also direkt im Mittelalter, in der Zeit, in der die Gemälde auf dem goldenen Hintergrund gemalt wurden. Diese glänzende goldene Farbe, die von den Kindern so gemocht wird war aber nicht die teuerste Farbe der Zeit. Welche es war werden wir gleich erfahren.
Unter den strengen, majestätischen Madonnen werden wir die schönste, die mütterlichste, die weiblichste wählen.

Wir werden die Reise mit dem Zug der heiligen drei Könige unternehmen, ein Zug von prächtig gekleideten Menschen, manche in orientalischen Gewändern, dazu Pferde mit kostbarem Zaumzeug, Kamele, Windhunde, Falken, Affen…
Es ist hier keine Krippe zu sehen, die man auf den süssen weihnachtlichen Bildern findet, es ist eher ein Jagdhaus in das die elegante Gesellschaft aus dem Jagd zurückkehrt …

In dem nächsten Saal werden wir das Herzogspaar aus Urbino kennenlernen, ich werde Ihnen ein bisschen Klatsch aus der Welt des Herzogs aber auch aus dem Künstlerkreis mitbringen, die ersten Künstler, die als Künstler behandelt werden wollen. “Wir sind keine Handwerker, sondern Maler, Bildhauer, Architekten!” Sehr modern für die Zeit!
Unglaublich, was für Narrheiten sie auch begangen!

Und dann bewundern wir die Ausstrahlung, Anmut und Charme der Frauen von Botticelli, wir beten die goldhaarige Venus an, um sie gleich mit der antiken Schwester zu vergleichen, die über ein Tausend Jahre vorher in Rom gemacht wurde.
Wir stellen fest, dass die Malerei immer wieder einen Kreis bildet, deswegen die ständige Anspielungen, Motivübernahme, Vergleiche…
Aber auch die Kraft und die Nachwirkungen von Botticellis Bildsprache sind bemerkenswert! Wenn wir ein Model mit wehendem Blondhaar auf den Blättern einer Zeitschrift betrachten, denken wir an Primavera von Botticelli…

Mit unverhüllten Erleichterung und Freude schauen wir über die Fenster: die Welt geht weiter, sie ist nicht auf den Bildern der Meister stehengeblieben, auf der Ponte Vecchio drängt sich weiter ein buntes Menschengewimmel, auf den Strassen eilen die Florentiner, Nachfahren derer, die diese herrliche Werke im Auftrag gegeben haben aber auch derer, die diese Werke mit Leidenschaft konzipiert haben…

Und last but not least das Dreigestirn der italienischen Hochrenaissance: Michelangelo, Leonardo da Vinci und Raffaello Sanzio.

Ich werde versuchen sie als Menschen darzustellen, nicht nur als Genien sondern als Menschen mit ihren Lastern,Schwächen mit ihren einzigartigen Persönlichkeiten, ich möchte, dass sie uns auch sympathisch vorkommen, dass sie nicht nur Objekte unserer Hochachtung und Bewunderung sind sondern die, die eigene Leidenschaften zur Essenz des Lebens gemacht haben.

Das Museum Uffizi ist außergewöhnlich,es ist wie die gemalte Geschichte des Menschen, seiner Leidenschaft und seiner Kampf um die Träume über die Liebe, Harmonie und Schönheit hier auf der Erde zu verwirklichen.
Und wo kann man es besser tun als hier, in Florenz, Wiege der Renaissance?

Vielleicht werden Sie mehr Freude und mehr Inspiration in dem verwirrendem Museum finden, wenn Sie sich einer privaten Stadtführerin anvertrauen?
Eine kompetente Führung hilft Ihnen die wertvolle Zeit zu sparen und den ganzen Aufenthalt optimal zu organisieren.

Ich lade Sie ein! Herzlich willkommen in Florenz! Herzlich willkommen in den Uffizien!